Linienscharen

Plattform für zeitgenössische Zeichnung

zeigt die Gruppenausstellung

differenzierbare Mannigfaltigkeiten

Wir laden herzlich zur Eröffnung am Donnerstag, den 27.10. um 19 Uhr ein!


28.10. - 4.12.2016

Di, Do - So 11-18 Uhr; Mi 11-20 Uhr

in den Querungen

Württembergischer Kunstverein Stuttgart

Schlossplatz 2

70173 Stuttgart

 

Abendtermin mit Präsentationen

am Mittwoch, den 23.11. um 18.30 Uhr

Finissage, ebenfalls mit Präsentationen,

am Sonntag, den 4.12. um 16 Uhr

 

 

Zur Ausstellung


Vom 28.10.2016 bis 4.12.2016 wird die Plattform Linienscharen mit einer inzwischen gewachsenen Anzahl assoziierter Künstlerinnen und Künstler unter dem Titel „differenzierbare Mannigfaltigkeiten“ in den Querungen des Württembergischen Kunstvereins unterschiedliche Näherungen an das Thema Zeichnung und Linie vorstellen.

 Die Präsentation der Stuttgarter Plattform für Zeichnung knüpft an ihre vorhergehende Ausstellung „Alle feat. arrangierte Ehen“ an und  wird das wesentliche Motiv fortführen, welches auch alle sonstigen Aktivitäten des Forums stetig umkreist: Das Arbeiten mit der Linie, die sich in unterschiedlichster Form in Zeichnungen und Druckgrafiken manifestiert, die aber auch Gegenstand künstlerischer Arbeiten sein kann, welche sich einer anderen Ausdrucksform bedienen.

Wie vielfältig die Methoden der Näherung  sind und wie vielfältig mittlerweile auch das Spektrum der Linienscharen KünstlerInnen ist, wird auch daran offensichtlich, dass Strategien zur Umsetzung der künstlerischen Ideen vom Arbeiten auf Papier und im Raum, über das Objekt und Video bis hin zur Performance reichen. Um allen Aspekten gerecht werden zu können, werden ergänzend zur ständigen Präsentation bei zusätzlichen Veranstaltungen Arbeiten vorgeführt, die performativen Charakter haben. Es gibt dabei Medienbasiertes wie auch Performances zu sehen, als auch Zeichnungsbücher oder serielle Arbeiten, die vor Publikum geblättert werden.

Für Linienscharen ist dieser Part der Ausstellung besonders bedeutend, da er den Kerngedanken der Plattform widerspiegelt: Linienscharen als Forum lebt vom Zusammenkommen und der gemeinsamen Auseinandersetzung mit einem Werk im Original, was in der Regel zu erhellenden Begegnungen und intensivem Austausch führt.

 

Teilnehmende Künstler:


 Maria Kropfitsch // Gert Fabritius // Michaela Wirsig // Ines Spanier // Jan Hooss // Tobias Greiner // Karina Stein // Wolfgang Neumann // Dorothea Schulz // Karl-Heinz Bogner // Ute Woracek // Jörg Mandernach // Ursel Gerdemann // Stef Stagel // Elke Lehmann // Cesa Wendt // Clemens Baiker // Manuela Beck // Karin Kramer // Maria Grazia Sacchitelli // Anna Leonie // Martin Bruno Schmid // Melanie Grocki // Stefanie Krüger // Matthias Kohlmann // Barbara Karsch-Chaieb // Sam Szembek // Margarete Lindau // Carolin Jörg // Sabina Aurich // Detlev Fischer // Cosima Schuba // Stefanie Reling // Kathrin Sohn // Salon der Zeichner*innen // Heinz Treiber // Danielle Zimmermann // Andreas Opiolka // Niko Grindler // Uwe Seyl // Hildegard Esslinger // Andreas Böhm // Mélanie Lachièze-Rey // Beate Jakob // Nadine Pasianotto // Michelin Kober // Lisa Moll // Gudrun Knapp // Erika Wakayama // Bettina Scheck // Alexandra Centmayer // Jana Khatik // Ute Fischer-Dieter // Kanoko Hashimoto // Uwe Kubiak // Ulrich Seibt // Lukas Derow // Monika Schaber // Eva-Maria Reiner // Gudrun Freder // Mareike Lee // Florina Leinß // Eduard Losing // Barbara Hoffmann // Christiane Haag // Tanja Sabellek // Thora Gerstner // Katrin Ströbel // Gert Wiedmaier // Erwin Holl // Serge de Waha // Frauke Schlitz // Tina Schneider // Beate Terfloth // Antonia Selzer // Markus Hallstein // Monika Nuber // Thomas Müller // Birgit Gessner // Harald Kröner // Olaf Probst // Ulrike Kirbach // Gabriela Oberkofler // Claude Horstmann // Renate Maucher



echolot


echolot nennt sich eine lose Reihung von abendlichen Zusammenkommen, bei denen Künstler eine Auswahl ihrer Zeichnungen vorstellen. Die beiden Künstlerinnen Sabina Aurich und Melanie Grocki laden zu den Kolloquien eine Kollegin oder einen Kollegen ein, der anhand von mitgebrachten Originalen eine intensive Auseinandersetzung mit seiner Arbeit ermöglicht. Um den Charakter des Austauschs und das Ausloten der individuellen Schaffensprozesse von einer zusätzlichen Seite zu beleuchten, lädt dieser wiederum einen weiteren Zeichner/in ein, mit dem er ohnehin schon im Diskurs steht und welcher ebenfalls Arbeiten mitbringt. Durch die zeitgleiche Präsentation zweier, ganz unterschiedlicher und doch durch Austausch verbundenen Haltungen im begrenzten Raum – dem Glastrakt des Württembergischen Kunstvereins – eröffnet sich ein besonderes Spannungsfeld, in dem die Befragung des künstlerischen Tuns sich als essentiell für das Fortschreiten der Arbeit offenbart. Das Gespräch ist in der Runde für alle offen und so ergibt sich ein immer wieder neuer Austausch unter Künstlern über Inhalte, Form und Handwerk, um nicht zuletzt die eigene Arbeit auszumessen.


Zum ersten echolot war der Suttgarter Karl-Heinz Bogner eingeladen und hat seine Arbeit, sowie die Mannheimer Künstlerin Margarete Lindau mit ihren Zeichnungen vorgestellt.


Bei der nächsten Veranstaltung war Andreas Opiolka mit seinem Kollegen Martin Bruno Schmid zu Gast .


echolot ist ein Format im Rahmen von Linienscharen



Linienscharen - eine Plattform für zeitgenössische Zeichnung in Stuttgart

Die Zeichnungsszene in Deutschland ist in den letzten 10 Jahren stark gewachsen. In Stuttgart schlägt sich diese Tendenz bisher kaum nieder, es gab bisher nur wenige Gelegenheiten, sich zum Thema zeitgenössische Zeichnung auszutauschen oder Ausstellungen und themenbezogene Veranstaltungen zu besuchen.  Deshalb wurde im Herbst 2012 Linienscharen, eine Plattform für zeitgenössische Zeichnung in Stuttgart gegründet. Linienscharen bietet einen lokalen, aber auch überregionalen Ort für Austausch, Diskussion und Präsentation.  Linienscharen existiert in unterschiedlichen Formaten: Regelmäßige Treffen im Württembergischen Kunstverein finden ebenso statt wie Atelier- oder Ausstellungsbesuche. Parallel dazu gibt es Ausstellungen und Präsentationen, außerdem Veranstaltungen zu spezifischen Themen wie z.B. Kurzworkshops zu digitalem Zeichnen oder Kuratorengespräche in den Graphischen Sammlungen der örtlichen Museen.


Linienscharen // echolot am 5. Oktober 2016 18.30 Uhr // WKV Stuttgart

William Engelen mit Dagmara Genda



Linienscharen // echolot am 29.Juni 2016 18.30 Uhr // WKV Stuttgart

Andreas Opiolka mit Martin Bruno Schmid



Linienscharen // echolot am 20. April 2016, 18.30 Uhr // WKV Stuttgart

Karl-Heinz Bogner mit Margarete Lindau



es wächst / it grows