echolot


echolot nennt sich eine lose Reihung von abendlichen Zusammenkommen, bei denen Künstler eine Auswahl ihrer Zeichnungen vorstellen. Die beiden Künstlerinnen Sabina Aurich und Melanie Grocki laden zu den Kolloquien eine Kollegin oder einen Kollegen ein, der anhand von mitgebrachten Originalen eine intensive Auseinandersetzung mit seiner Arbeit ermöglicht. Um den Charakter des Austauschs und das Ausloten der individuellen Schaffensprozesse von einer zusätzlichen Seite zu beleuchten, lädt dieser wiederum einen weiteren Zeichner/in ein, mit dem er ohnehin schon im Diskurs steht und welcher ebenfalls Arbeiten mitbringt. Durch die zeitgleiche Präsentation zweier, ganz unterschiedlicher und doch durch Austausch verbundenen Haltungen im begrenzten Raum – dem Glastrakt des Württembergischen Kunstvereins – eröffnet sich ein besonderes Spannungsfeld, in dem die Befragung des künstlerischen Tuns sich als essentiell für das Fortschreiten der Arbeit offenbart. Das Gespräch ist in der Runde für alle offen und so ergibt sich ein immer wieder neuer Austausch unter Künstlern über Inhalte, Form und Handwerk, um nicht zuletzt die eigene Arbeit auszumessen.


Zum ersten echolot war der Suttgarter Karl-Heinz Bogner eingeladen und hat seine Arbeit, sowie die Mannheimer Künstlerin Margarete Lindau mit ihren Zeichnungen vorgestellt.


Bei der nächsten Veranstaltung war Andreas Opiolka mit seinem Kollegen Martin Bruno Schmid zu Gast .


echolot ist ein Format im Rahmen von Linienscharen



Linienscharen - eine Plattform für zeitgenössische Zeichnung in Stuttgart

Die Zeichnungsszene in Deutschland ist in den letzten 10 Jahren stark gewachsen. In Stuttgart schlägt sich diese Tendenz bisher kaum nieder, es gab bisher nur wenige Gelegenheiten, sich zum Thema zeitgenössische Zeichnung auszutauschen oder Ausstellungen und themenbezogene Veranstaltungen zu besuchen.  Deshalb wurde im Herbst 2012 Linienscharen, eine Plattform für zeitgenössische Zeichnung in Stuttgart gegründet. Linienscharen bietet einen lokalen, aber auch überregionalen Ort für Austausch, Diskussion und Präsentation.  Linienscharen existiert in unterschiedlichen Formaten: Regelmäßige Treffen im Württembergischen Kunstverein finden ebenso statt wie Atelier- oder Ausstellungsbesuche. Parallel dazu gibt es Ausstellungen und Präsentationen, außerdem Veranstaltungen zu spezifischen Themen wie z.B. Kurzworkshops zu digitalem Zeichnen oder Kuratorengespräche in den Graphischen Sammlungen der örtlichen Museen.


Linienscharen // echolot am 29.Juni 2016 18.30 Uhr // WKV Stuttgart

Andreas Opiolka mit Martin Bruno Schmid



Linienscharen // echolot am 20. April 2016, 18.30 Uhr // WKV Stuttgart

Karl-Heinz Bogner mit Margarete Lindau



es wächst / it grows